Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich
- Diese Bedingungen gelten für alle Verträge zwischen Luca Krojer, Einzelunternehmen unter der Geschäftsbezeichnung „ki-suchergebnis.de“ (Marke „KI-Suchergebnis“), Reichersdorf 11a, 85408 Gammelsdorf („Anbieter“) und seinen Kundinnen und Kunden („Kunde“).
- Der Anbieter schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinne von § 14 BGB. Mit der Buchung bestätigt der Kunde, in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln.
- Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Vertragsschluss
- Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist kein bindendes Angebot. Der Kunde bucht online über die Website. Mit Abschluss der Zahlung über den Zahlungsdienstleister kommt der Vertrag zustande.
- Der Anbieter bestätigt den Vertrag per E-Mail und schickt den Link zum Onboarding-Formular.
- Vertragssprache ist Deutsch. Die Kommunikation läuft schriftlich, in der Regel per E-Mail oder über das Kundenportal. Telefonate, Termine vor Ort und Videokonferenzen sind nicht Teil der Leistung.
§ 3 Leistungen
- Startpaket: Ausgangsmessung, Technik-Check der Website, Überarbeitung des Google-Unternehmensprofils, Einrichtung eines Ablaufs zum Erbitten echter Bewertungen sowie Texte zu bis zu 3 Schwerpunkten und eine FAQ.
- Laufende Leistungen: monatliche Messung mit bis zu 20 Fragen in 4 KI-Assistenten, ein Bericht mit Verlauf und die 3 wichtigsten Aufgaben pro Monat, die der Anbieter im vereinbarten Umfang umsetzt.
- Der Anbieter verbessert die Chancen, von KI-Assistenten genannt zu werden. Eine bestimmte Nennung, Platzierung oder Zahl neuer Kunden schuldet der Anbieter nicht. Die Antworten der KI-Assistenten liegen außerhalb seines Einflusses und schwanken.
- Die Messung erfolgt über die offiziellen Schnittstellen der KI-Anbieter. Sie ist eine Näherung und kann von dem abweichen, was Nutzer in den Apps sehen.
- Der Anbieter setzt KI ein, insbesondere Claude von Anthropic, um Auswertungen, Texte und E-Mails zu entwerfen. Mit KI erstellte Inhalte werden gekennzeichnet. Der Anbieter darf für seine Leistungen Dienstleister einsetzen; er bleibt dem Kunden gegenüber verantwortlich.
- Nicht enthalten sind insbesondere die Neugestaltung von Websites, Pressearbeit, Werbeanzeigen, Anzeigenbudgets sowie Rechts- und Steuerberatung.
§ 4 Mitwirkung des Kunden
- Der Kunde stellt die im Onboarding genannten Angaben und Zugänge bereit, insbesondere eine Verwalter-Rolle im Google-Unternehmensprofil und, falls vorhanden, einen Website-Zugang.
- Der Kunde prüft Entwürfe vor der Veröffentlichung auf inhaltliche Richtigkeit und auf Zulässigkeit nach dem für ihn geltenden Berufs- und Werberecht, insbesondere bei Heilberufen (etwa Heilmittelwerbegesetz, Berufsordnungen) und Rechtsanwälten (§ 43b BRAO, § 6 BORA). Mit der Freigabe übernimmt er die Verantwortung für den Inhalt.
- Der Kunde bittet seine eigenen Kundinnen und Kunden selbst um Bewertungen. Er bietet dafür keine Gegenleistung an und kauft keine Bewertungen.
- Verzögerungen, die auf fehlender Mitwirkung beruhen, gehen nicht zulasten des Anbieters. Die vereinbarten Preise bleiben davon unberührt.
§ 5 Änderungen an Website und Google-Profil
- Der Anbieter ändert Website und Google-Unternehmensprofil nur im vereinbarten Umfang und nach Freigabe des Kunden. Die Zustimmung im Onboarding-Formular umfasst die Vorbereitung solcher Änderungen.
- Neue Seiten legt der Anbieter als Entwurf an. Bestehende Inhalte löscht er nicht. Vor Änderungen an bestehenden Inhalten sichert er den bisherigen Stand.
- Für die laufende Datensicherung seiner Website bleibt der Kunde verantwortlich.
§ 6 Preise und Zahlung
- Das Startpaket kostet einmalig 490 €, die laufenden Leistungen 149 € im Monat. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
- Das Startpaket und die erste Monatsgebühr werden bei der Buchung fällig, weitere Monatsgebühren jeweils im Voraus zu Beginn des Abrechnungsmonats.
- Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Rechnungen erhält der Kunde per E-Mail und im Kundenportal.
- Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regeln (§ 288 BGB). Der Anbieter darf seine Leistungen nach erfolgloser Mahnung bis zum Zahlungseingang aussetzen.
- Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen.
§ 7 Laufzeit und Kündigung
- Die Mindestlaufzeit beträgt 3 Monate ab Vertragsschluss.
- Danach ist der Vertrag von beiden Seiten mit Wirkung zum Ende des jeweiligen Abrechnungsmonats kündbar.
- Die Kündigung bedarf der Textform; eine E-Mail oder eine Nachricht im Kundenportal genügt.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
- Zum Vertragsende entzieht der Kunde dem Anbieter die Zugänge zu Website und Google-Profil. Bereits umgesetzte Verbesserungen bleiben beim Kunden.
§ 8 Nutzungsrechte
- An Texten, die der Anbieter individuell für den Kunden erstellt, erhält der Kunde mit vollständiger Zahlung ein zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht, soweit an diesen Texten Rechte bestehen.
- An Vorlagen und Werkzeugen, die der Anbieter für mehrere Kunden nutzt, erhält der Kunde ein einfaches Nutzungsrecht für seinen eigenen Betrieb.
§ 9 Referenzen
Der Anbieter nennt den Kunden nur dann als Referenz (etwa Name oder Logo auf der Website), wenn der Kunde dem im Einzelfall ausdrücklich in Textform zugestimmt hat. Die Zustimmung kann der Kunde jederzeit widerrufen.
§ 10 Haftung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, bei Übernahme einer Garantie sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
- Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
- Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden (§ 5 Abs. 3) entstanden wäre.
- Für Entscheidungen von KI-Anbietern, Suchmaschinen und Bewertungsportalen sowie für Inhalte Dritter haftet der Anbieter nicht.
- Diese Regeln gelten auch für Personen, die der Anbieter für seine Leistungen einsetzt.
§ 11 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, den der Kunde bei der Buchung akzeptiert. Er ist Bestandteil dieses Vertrags.
§ 12 Vertraulichkeit
Der Anbieter behandelt alle Informationen über den Betrieb des Kunden vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus. Ist der Kunde Berufsgeheimnisträger, verpflichtet sich der Anbieter zur Verschwiegenheit nach § 203 StGB und verpflichtet auch die von ihm eingesetzten Personen entsprechend.
§ 13 Änderungen dieser Bedingungen
Der Anbieter teilt Änderungen dieser Bedingungen mindestens 6 Wochen vor ihrem Inkrafttreten in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Seite den Vertrag zum Inkrafttreten der Änderung kündigen. Änderungen der Hauptleistungen und Preise bedürfen der Zustimmung des Kunden.
§ 14 Schlussbestimmungen
- Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Erfüllungsort ist der Sitz des Anbieters. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
- Sind einzelne Bestimmungen unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; an die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften (§ 306 BGB).